Diensstellenleitung entscheidet fast immer ohne uns obwohl Mitbestimmung
#1
1. Vor kurzem wurde unsere Azubine nach erfolgreicher Beendigung der Lehre eingestellt --> Arbeitsvertrag hat sie unterschrieben, arbeitet auch schon, wir als PR haben bisher weder Info geschweige denn einen Zustimmungsantrag erhalten Icon_sad  Wir sind auch nicht gegen diese Entscheidung (darum geht es nicht), aber wir hätten z.B. vorgeschlagen sie unbefristet einzustellen und nicht befristet usw. Grundsätzlich geht es darum, dass wir nicht um Zustimmung gebeten wurden.

2. Ein neuer Azubi beginnt im Amt. Auch dieser hat seinen Ausbidlungsvertrag bereits unterschrieben. Auch hier wissen wir weder als PR was davon noch haben wir hier zugestimmt. Er hat seinen Vertrag ohne Ausschreibung erhalten. Hier hätten wir Veto eingelegt.

Es war auch in der Vergangenheit so, dass immer wieder Entscheidungen seitens der Dienststellenleitung getroffen wurden, wo die Mitbetstimmung null beachtet wurde oder aber "das Kind schon in den Brunnen gefallen" ist.

Was können wir tun bzw. wir würdet ihr euch verhalten?

Danke und Gruß rose77

Zitieren
#2
Servus

Schriftlich intervenieren, in Monatsgesprächen intervenieren. Es gibt Fälle die ohne Beteiligung unwirksam sind.
Wenn alles nix hilft, Verwaltungsgeticht....

Grüße
Marcus
Zitieren
#3
Hallo Marcus,

vielen Dank für die Antwort. Wir haben nächste Woche Gespräch, da werden wir gleich mal sagen, dass das so nicht geht und dass wir, wenn das weiter so geht, andere Wege beschreiten müssen.
Zitieren
#4
Eine sehr blöde Situation. Nur wird sich daran nicht viel ändern. Die wissen im Prinzip genau, dass es für sie keine wirklichen Konsequenzen aufgrund des rechtswidrigen Verhaltens gibt. Hat man relativ oft. Was allerdings evtl. zu einem Umdenken führen könnte wäre, wenn man tatsächlich die Rechtswidrigkeit via Verwaltungsgericht feststellen läßt. Passiert das öfter und wird öffentlichkeitswirksam, knicken sie vielleicht ein. Sowas verkauft sich nach außen nicht so gut, wenn die Bürger mitkriegen, wie da geschafft wird. Leider gibt es keine anderen Möglichkeiten. Wenn die Chemie nicht stimmt, ist selbst der beste Personalrat eigentlich witzlos. Das Gesetz ist schwach wie eine Flasche leer und von daher kann ein Bürgermeister fast alles machen, was er will, ohne ernsthafte Konsequenzen fürchten zu müssen. Viel Erfolg wünsche ich und dass sie ggfs zu Euren Gunsten einlenken. Haegar

Zitieren
Thema abonnieren | Forum abonnieren


[-]
Schnellantwort:
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte klicken Sie auf das Kontrollkästchen, das Sie unten sehen. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
 Antworten (lang)  Neues Thema


Möglicherweise verwandte Themen...
  - Urlaub auf Abruf/Mitbestimmung
  - Mitbestimmung Arbeitszeitverteilung verweigert!
  - Unterschied Freistellung zu Teilnahme an Personalratssitzungen ohne Freistellung



--



Facebook Twitter RSS

Kommunalrecht: Baden-Württemberg (BW) - Bayern (BY) - Berlin (BE) - Brandenburg (BB) - Bremen (HB) - Hamburg (HH) - Hessen (HE) - Mecklenburg-Vorpommern (MV) - Niedersachsen (NI, Nds.) - Nordrhein-Westfalen (NW, NRW) - Rheinland-Pfalz (RP, RLP) - Saarland (SL) - Sachsen (SN, Sa.) - Sachsen-Anhalt (ST) - Schleswig-Holstein (SH) - Thüringen (TH). TVöD: Bund / VKA.

Partner Links Hilfe Über uns Rechtliche Hinweise Datenschutz Software: MyBB / MyBB.de Impressum

© 2006 - 2017 KommunalForum.de, info@kommunalforum.de

Wechsel zur mobilen Version