Depression und Verwaltungsbetriebswirtschaft-Ausbildung
#1
Hallo! 
Folgende Nachricht habe ich bereits als Gast verfasst nur leider noch keine Antwort bekommen. Nun habe ich diese anders betitelt. Dies ist die eigentliche Problematik:
Bald habe ich ein Vorstellungsgespräch zum dualen Studiengang. Die Bewerbungsfrist endete im Oktober und ich habe ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr damit gerechnet, dass sie sich melden, also bin ich völlig unvorbereitet. Einen Einstellungstest habe ich Ende Oktober für eine Kreisverwaltung gemacht. (Im Januar Absage bekommen, weil ich Aufgrund der Testergebnisse nicht in die engere Auswahl gekommen bin). In dieser Einladung bei der Stadt heißt es jedoch, dass ich die Prüfung erfolgreich bestanden habe und, dass sie mich kennen lernen möchten. Dies finde ich etwas verwirrend. Zumal ich ehrlich sagen möchte, dass ich aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme seit etwa einem Jahr krank geschrieben bin und der Vertrag meiner letzten Stelle im Juli letzten Jahres ausgelaufen ist. Die Ausbildungsstelle möchte ich aber auf jeden Fall bekommen, weil ich weiß, dass dies mein Leben ändern würde. Ich weiß nicht, ob ich deswegen überhaupt gehen sollte, zumal weiß ich nicht, ob ich von dem Amtsarzt zugelassen werde. Kennt sich jemand von Euch aus mit dieser Thematik? Ich brauche Eure Hilfe! Bitte! !!

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#2
Hallo!! Vielleicht habe ich die Frage falsch verstanden. Du kannst dich nicht entscheiden ob du zum Vorstellungsgespräch gehen solltest?Was sind denn deine Sorgen??Natürlich solltest du gehen und es probieren!
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#3
Hallo ginny,
vor der Verbeamtung auf Lebenszeit wirst Du vom Amtsarzt untersucht. Der stellt in einem Gutachten fest, ob Deine Erkrankung gegen die Verbeamtung spricht. Die Frage ist, ob der Eintritt dauernder Dienstunfähigkeit schon vor Erreichen der Altersgrenze mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. Ich weiß nicht, wie dies bei Depressionen gesehen wird, ein gewisses Risiko einer negativen Prognose dürfte aber wohl gegeben sein. Wenn man Dich nicht verbeamten will, kannst Du anschließend aber als Tarifbeschäftigte/r (früher: "Angestellte/r") arbeiten, irgendwo findest Du bestimmt eine Stelle. Viel Erfolg und alles Gute!
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#4
Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten! Ihr glaubt es kaum, wie viel Mut sie mir gegeben haben. 
Klea, Du hast die Frage richtig verstanden. 
In meinem Leben habe ich einiges erlebt und erreicht, nun befinde ich mich in einer beruflichen Neuorientierung und musste leider einige Sprachhemmungen in Stresssituationen feststellen bzw. haben sich bei mir Ängste entwickelt, die mich manchmal einfach überfordern. Das Problem ist, dass ich sprachgewandt bin, "Redegewandtheit" hält sich in Grenzen.... Ich konnte jetzt z. B. alle Gründe nennen, warum ich die Stelle bekommen möchte, warum ich an der Ausbildung interessiert bin, wie mein beruflicher Werdegang aussieht, nur schriftlich. Wenn ich anfange zu erzählen kommt es zu peinlichen Schweigeminuten, weil ich die richtigen Worte nicht finden kann! Mir geht es jetzt um ein Vorstellungsgespräch wegen dem Dualstudium (Ausbildung ) wäre ich erstmal Beamtenanwärter und weiß es daher nicht, ob es sich sowieso lohnt dahinzugehen. Auf der anderen Seite, was kann mir schon passieren? Ee ist mir bewusst, dass ich auch in diesem Gespräch vieles lernen kann, wenn nicht diese Ängste. .. Mit freundlichen Grüßen!
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#5
So. Das Gespräch habe ich jetzt hinter mir. Ich bewundere die Leute, weil ich teilweise so verwirrte Antworten gegeben habe, dass ich, wenn ich neben mir gesessen hätte, vor lauter Lachen einen Krampf bekommen hätte ???. Und dass ich wegen beruflicher Vorfälle mich in Behandlung begeben musste. Das ist echt traurig, aber jetzt, wenn ich mich daran erinnere, schmeiß ich mich fast auf den Boden. Arm.

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