Besitzstandswahrung und 29 Jahre Dienst
#1
Hallo,
ich möchte einmal im Groben meinen Werdegang erzählen und dazu ein paar Fragen stellen:
Ich bin seit 29 Jahren im ö.D. beim Bund, habe also einen Angestelltentarifvertrag für den Bund.
Meine Tarifgruppe hat sich bis heute nicht verändert. (TG V, früher VII).
2004 bekam ich eine Schwerbehinderung von 50 % wg. psychischen Krankheitsschäden.
Aufgrund meiner Krankheit nahm man mich Ende 2011 aus meinem bisherigen Arbeitsgebiet (Schreibkraft) heraus. Ich habe mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, weil vieles falsch hingestellt wurde und ich gemobbt wurde. Das wurde leider so hingestellt als ob ich unfähig wäre mit bestimmten Kollegen klarzukommen.
Jedenfalls nahm man mich aus meiner 28-jährigen Schreibarbeit raus und übertrug mir jetzt komplett andere Aufgaben, die normalerweise Beamte mit ungelerntem Beruf ausüben (Akten hin- und herschieben, etc.). Ich habe eine Berufsausbildung mit abgeschlossener IHK-Prüfung.

Den gänzlichen Umbruch, in dem meine dienstliche Verwendung für 2012 als dienstliche Rehabilitationsmaßnahme deklariert wird habe ich schriftlich. Was ich leider trotz mehrmaligem Hinweis nicht schriftlich erhalten habe, ist, dass meine Tarifgruppe gleich bleibt, sprich, sich keinerlei Einbußen bzgl. Gehalt ergibt. Mir wurde das mehrfach mündlich zugesichert, dass sich an meinem Gehalt nichts ändert und ich nicht herabgestuft werden kann. Praktisch jedoch führe ich wesentlich "niedrigere" Tätigkeiten aus.

Meine Frage jetzt: Wenn ich das Rehajahr nicht "bestehe", können sie meinen Vertrag ändern? Können sie ihn jetzt schon ändern? Das würde eine enorme Verschlechterung meines Gehalts bedeuten. Ich verstehe auch nicht, warum sie mich zu den "ungelernten" Beamten gesetzt haben. Mein Ziel ist es bis Jahresanfang 2013 wieder meinen eigentlichen Beruf auszuüben. Das wird aber permanent überhört, zumal in der Abteilung, in der ich jetzt bin, Personalmangel besteht und ich somit sehr willkommen bin.
Mir kann auch nicht gesagt werden wie es nach dieser "Rehabilitationsmaßnahme" weiter geht. Das heißt für mich ich kann ich anstrengen soviel ich will und trotzdem kann es passieren, dass ich da bleibe wo ich jetzt als Rehamaßnahme bin.
Mir geht es um das Gehalt, denn eine wesentlich niedrigere Tarifgruppe gefährdet buchstäblich meine Existenz.
Vielen Dank für Eure Antworten!
MfG
AundB

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#2
Wie ist die Zusammenarbeit mit Personalrat/Schwerbehindertenvertretung? Gibt es bei Euch ein betriebliches Eingliederungsmanagement?

Beatrix
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