Bauhof-Software
#1
Guten Abend,

wer kennt ein gutes nicht zu aufwendiges Bauhofprogramm für ca. 10 Arbeiter?
Hier sollten die Arbeitsstunden, die Maschinen und das verwendete Material erfasst werden, mit Angaben der Hhst. Evtl. Schnittstelle zu HKR-Programmen.

Danke!

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#2
Hallo

bei gerade einmal 10 Arbeitern könnte evtl. eine eigene Excellösung helfen?!

Ansonsten gäbe es Regie86, Limes, Dinob, mpsARES...

Gruß aus der Lüneburger Heide
Michael
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#3
welches HKR Programm soll denn angebunden werden ? Das schränkt die Suche deutlich ein.
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#4
REGIE 68 hat für kleine Betriebe günstige Lizenzgebühren. Das Programm kann alle Ressourcen verwalten und deren Leistungen abbilden und in Einzel-/und Dauerauftträgen sowie "Elementen" und "Leistungen/Tätigkeiten" bis zur Fakturierung/Rechnung bringen. Es verwaltet die Personaleinsatzzeiten (als Nebenprodukt!) so, dass sie TVöD konform u. a. auch zur Führung aller Zeitkonten und zur Meldung an das Lohnabrechnungsverfahren verwendet werden können.
REGIE 68 beinhaltet die Leistungsrechnung und eine komplette Kostenrechnung, die auch sofort zur Nachkalkulation von Verrechnungspreisen der Ressourcen oder für Angebote oder für Festpreise zur Verfügung steht.
Damit ist im HKR Verfahren ("FiBu") eine Kostenrechnung für den Betrieb nicht mehr erforderlich. Datenübergaben zu HKR Verfahen sind möglich, zu Personalabrechnungsverfahren auch.
REGIE 68 verfügt über eine betriebswirtschaftliche Betriebsanalyse mit Betriebsergebnis (!), die aufgrund der im System verfolgten Logik sehr zeitnah zur Verfügung steht und damit zur permanenten Betriebssteuerung.

VG
bernd
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#5
Hallo Bernd,

das Verfahren der Schnittstelle in REGIE ist verkehrt herum. Denn ich buche meine Rechnung IMMER in der FIBU bzw. kommunalen Finanzverfahren und nicht in einem kleinen Fachverfahren. Wenn überhaupt muss sich REGIE die Werte aus dem Konto der Fibu / Finanzverfahren holen.

Maik
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#6
Hallo Maik,

die Regel muss lauten: vom Feinen ins Grobe... also vom Leistungs-/Kostenrechnungsverfahren zur Finanzbuchhaltung...
...aber REGIE 68 hat auch eine offene Datenübernahme von gebuchten Daten aus dem Finanzwesen. Dann müssten allerdings die diversen Kostenstellen aus REGIE 68 aber auch im Finanzwesen gespiegelt existieren...
Das ist aber "eigentlich" der falsche Weg, da die Betriebssteuerung in REGIE 68 möglich ist und im Finanzwesen nicht. Im Finanzwesen sind dann keine "feinen" Kostenstellen mehr notwendig, allenfalls nur noch sehr grobe.
Das bedeutet, dass die Daten über die Kosten/den Aufwand differenziert (z. B. pro Fahrzeug, Maschine...) in REGIE 68 erfasst werden (sollten), um dann mit REGIE 68 für das Finanzwesen verdichtet zu werden, z. B. auf Kreditor/Sachkonten...
In REGIE 68 können dann noch die mit Geld bewerteten Eigenleistungen und die KALKULATORISCHEN AfAs und Zinsen dazu gerechnet werden und der Leistung der Kostenstelle (Kfz, Maschine...) gegenüber gestellt werden... und fertig ist die "Online-Nachkalkulation"...
SO kann das kein Finanzbuchhaltungsprogramm!

VG
bernd
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#7
Hallo Bernd,

Zu deinem ersten Satz : definitiv Nein...
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#8
Hallo Bernd,

nein ein kleineres Verfahren muss sich immer einem größeren unterordnen. Ich weiß nicht ob und wieviel Einblick du aktuell in eine kommunale Verwaltung hast. Aber viele Kommunen stellen aktuell um auf Digitalisierung der Eingangsbelege und einem "Rechnungsworkflow". Das heisst innerhalb einer Verwaltung werden alle Eingangsbelege gescannt, in eine Dokumentarchiv überführt und innerhalb des Finanzverfahren digital unterschrieben, gebucht und angeordnet. Laut deiner Aussage müsste ich jetzt Belege, die die KLR betreffen aus diesem Prozess aussortieren, weitergeben, in dem von dir benannten REGIE 68 eingeben und mit der Erkenntnis das es mir dann vermutlich in meinem Archiv fehlt und die digitale Anordnungskette unterbrochen ist und ich wieder anfangen mit Papierunterschriften.

Was spricht dagegen einfach elektronische Schnittstellen zu nutzen - ich meine jetzt keinen Dateiaustausch. Der Markt an großen Finanzverfahren ist überschaubar, einige Verfahren bieten Webservices an, alternativ Abfragen per ODBC. Daraus kann dann die KLR ihre Daten ziehen und entsprechend ihre Berechnungen ausführen.

Ich kann doch aber nicht wie von dir gefordert eine REGIE 68 über einem H&H proDoppik oder einem INFOMA stellen....???

Mit Einführung der Doppik ist die KLR meist eh schon etwas in den Hintergrund gerückt, denn viele Finanzverfahren bieten innerhalb der Doppik schon Produkte (Kita, Feuerwehr, Bauhof) und Leistungen, nach denen ich meinen Kontenplan untergliedern kann.

=>"SO kann das kein Finanzbuchhaltungsprogramm!" - schau dir mal aktuell den Markt an....
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#9
=>"Ich kann doch aber nicht wie von dir gefordert eine REGIE 68 über einem H&H proDoppik oder einem INFOMA stellen....???"
...Nein, so war das nicht gemeint. Der Betrieb (Bauhof...) braucht feinere Informationen als der Konzern. Deshalb müssen die feineren Informationen ggf verdichtet werden (REGIE 68 --> Finanzbuchhaltung) oder aufgelöst Finanzbuchahltung --> REGIE 68 oder ben in beiden Fällen gleich (das wird aber die Finazbuchhaltung in der Regel nicht wollen, es gäbe dann z. B. sehr, sehr viel Kostenstellen auch schon bei einem "mittleren" Betrieb

=>"=>"SO kann das kein Finanzbuchhaltungsprogramm!" - schau dir mal aktuell den Markt an...."
...Zu der Aussage stehe ich weiterhin, das gibt es "so"="Live-Nachkalkulation von Budgets/Aufträgen/Ressourcen" definitiv in keinem der mir bekannten Finanzbuchhaltungsverfahren für Kommunen...
...aber es ja auch gar nicht die Aufgabe eines (Konzern)--Buchhaltungsprogramms, ressourcen- und aufgabenorientierte betriebliche Aufgaben zu erfüllen bzw. zu unterstützen...
...dafür sind die Spezialprogramme da, wie eben z. B. REGIE 68...
...das gilt ganz besonders dann, wenn der Betrieb auch wie ein Betrieb behandelt werden soll
und
es ein klar definiertes Auftraggeber/Auftragnehmerverhältnis gibt, mit ebenso klarer Budgetverantwortung auch für den "Aufwand aus Internen Leistungsbeziehungen"...
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#10
Hallo Maik,

noch eine Anmerkung zum Workflow: Die Eingangsrechnung wird i. d. R. tatsächlich "zentral" ankommen (und letztlich auch "verwaltet" und bezahlt werden). Aber: In der Rechnung sind für den "Auftraggeber, also dem Budget- und Ressourcenverantwortlichen, hier dem Betrieb "Informationen enthalten, die dieser für seinen Betrieb, u. a. auch für die Rechnungskontrolle, aber auch für die Nachkalkulation braucht...
...diese Eingangsrechnung MUSS also auch dem Budget- und Ressourcenverantwortlichen, hier dem Betrieb, verfügbar gemacht werden (z. B. elektronisch)...
...die Informationen aus der Eingangsrechnung muss der budgetverantwortliche Betrieb so aufbereiten (also z. B. ggf. auch mehrfach "splitten"), dass die Informationen für die betriebliche Kostenrechnung UND für die Nachkalkulation im Betrieb (dauerhaft, also über Produktzyklen/Lebenszeiten, nicht nur für Haushaltsjahre) zur Verfügung stehen...

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