Bauamtsleiter - Techniker oder Verwaltungsfachangestellter
#1
Hallo,

bei uns steht Anfang nächsten Jahres die Neubesetzung des Bauamtes besser gesagt der Bauamtsleitung an.

Insgesamt sind im Bauamt 3 Angestellte (inkl. Leitung)  tätig.

Nun stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoller ist

a) einen Techniker, sprich Ingenieur oder sowas in der Richtung, der großes Wissen beim Bauen im eigentlichen Sinne hat oder
b) einen Verwaltungsfachangestellten , -fachwirt bzw. einen Beamten mittlerer/gehobener Dienst, der großes Wissen von den Verwaltungstätigkeiten (Bauleitplanung, Bauanträge, ...) hat,

einzustellen.

INFO:
bayerische Gemeinde < 5.000 Einwohner
letzter Bauamtsleiter war Verwaltungsangestellter


Für jegliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge bin ich dankbar.


Mit freundlichen Grüßen

Florian B.

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#2
Der Trend geht sicherlich hin zu Fachleuten auf den Führungspositionen. Mittlerweile leiten Ärzte schließlich auch den Verwaltungsteil des Gesundheitsamtes.
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#3
Welche Aufgaben hat der Leiter?
Führt das Bauamt eigene Bauvorhaben durch?

Was meine Erfahrungen mit Bauämtern angeht, da sind die Leiter eher keine Bauingenieure, sondern eher Verwaltungsmenschen oder gar Juristen mit entsprechenden Spezialkenntnissen, vor allem was Planungen, Baurecht und Verwaltungsrecht angeht.

Beatrix
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#4
Hallo,

die Frage kann nicht ohne weiteres beantwortet werden.

Denn die Frage ist: "Welche Qualifikationen haben die beiden anderen Bediensteten?"

Decken deren Qualifikation die vorhandenen Arbeitsfelder ab? Wer macht den Tiefbau? Wer macht den Hochbau? Wer macht Ausschreibungen? Wer macht Baurecht? Wer macht Bauleitplanung?

Derjenige der nun eingestellt werden soll, sollte die noch fehlenden Wissenslücken füllen und ergänzen!
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#5
Hallo zusammen,

die Frage ist aus meiner Sicht so einfach nicht zu beantworten.
Es kommt in der Tat auf die Qualifikationen der Bediensteten und das Aufgabenprofil an.

Andererseits könnte man im Rahmen dieser Neueinstellung auch prüfen ob nicht eine generelle Neuorganisation des Bau-, Gebäude- und Liegenschaftsbereichs in Frage kommt. Stichwort: kommunales GLM. Da lässt sich einiges an Stellen sparen und eine Neubesetzung wird am Ende vllt. sogar überflüssig.

Beste Grüße aus Dresden
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#6
Einen Ingenieur zu nehmen , wäre nicht gut. Der hat Lücken im Verwaltungsrecht und ist somit auf die anderen Mitarbeiter angewiesen, welches die Autorität aufweicht.

Gruß aus Norddeutschland

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