Ausbildungsnachweis - Tätigkeiten
#1
Einen wunderschönen Gute Morgen wünsche ich.

ich bin inzwischen seitdem 01.09.2010 Azubi bei einer Stadtverwaltung und erlerne dort den Beruf des Verwaltungsfachangestellten.

Ich war inzwischen schon 4 Wochen in der Berufsschule, etwa 1 1/2 Monate in der Allgemeinen Verwaltung, 1 1/2 Monate im Personalamt, 2 Wochen bei der Poststelle und derzeit 1 Monat im Sekratariat.

Nun stehe ich vor dem Problem, dass es kaum etwas zu tun gibt.
ich langweile mich ziemlich oft, es gibt hier überhaupt keinen stress oder sonst was.

deswegen habe ich das Problem, dass ich nun nicht weiß, was ich in mein Berichtsheft schreiben soll!

meine Frage an euch wäre also, was denn normalerweise typische Tätigkeiten und Aufgaben eines AZUBIS in folgenden Bereichen der Kommune sind:

ALLGEMEINE VERWALTUNG
PERSONALAMT
SEKRATARIAT

Würde mich über Antworten freuen. ich meine, mit dem was ich 'gearbeitet' hab, komm ich pro Bereich maximal 2 Wochen hin, so viel war das nicht. ich frage dauernd nach irgendwas, aber meine Kollegen lassen mich dann einfach mit sätzen wie "Warten sie einen Moment, ich mach nur mal schnell meins fertig" stehen, und geben mir später trotzdem nichts oder sie geben mir eine Aufgabe die 5min dauert und sagen aller paar Sekunden "lassen sie sich zeit! alles in ruhe machen..". aber bei dem tempo was die vorgeben penn ich ein -_-

ich würde mich riesig freuen über antworten !

wie gesagt, so etwa 5 Tätigkeiten pro Bereich würden mich schon weiterbringen, natürlich je mehr, desto besser! kann ja nicht die letzten 2wochen in mein berichtsheft "kollegen nach arbeit gefragt, keiner hat etwas" schreiben -_-

also bitte helft mir, muss das Berichtsheft bald vorlegen und weiß einfach nicht was ich da reinschreiben soll Sad

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#2
Hallo Romarinho,

wie wäre es denn, wenn Du dies Deinem derzeitig zuständigen Amtsleiters einmal sagen würdest, dass Du dich langweilst da Du nichts zu tun hast.

Also ich glaube, dass er Dir schnellstens eine interessante Aufgabe übertragen wird und schon wärst Du in der Lage Deine Berichte zu schreiben.

Beste Grüße!
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#3
Hallo,
anders als mein Vorschreiber wäre ich mit Kritik an Vorgesetzten oder Kollegen und forschem Auftreten in der Ausbildung sehr vorsichtig. In der öffentlichen
Verwaltung wird stark auf Hierarchien geachtet; solch ein Auftreten steht Dir nicht zu und würde Dir vermutlich übel genommen.
Ich kann Dir aber auch nur davon abraten, in Deinem Ausbildungsnachweis irgendwelche Tätigkeiten zu erfinden. Das wäre eine Art Urkundenfälschung.
Versuche am besten, Deine Tätigkeiten ein bisschen aufzubauschen und so zu beschreiben, dass sie sich nach mehr anhören.
Gruss
Timo
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#4
Ich wäre sehr vorsichtig damit, den Vorgesetzten einzuschalten, denn das könnte sehr schnell als Petzen ausgelegt werden und damit bist Du bei den Kollegen unten durch. Vielleicht wäre es sinnig, einmal ein Gespräch mit der Ausbildungsleitung zu suchen und nachzufragen, was Du tun kannst. Diese Leute kennen in aller Regel ihre Pappenheimer und geben Dir bestimmt einen Tipp.
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#5
Meine lieben Leser,

ich selbst war auch schon einmal in der Kommunalverwaltung tätig und habe Leute ausgebildet.
Romarinho will doch etwas lernen. Außerdem benötigt er weitere Informationen was er in seine Berichtshefte schreiben soll.
Dies geht nur über ein persönliches Gespräch mit seinem zuständigen Abteilungsleiter. Und was hat das überhaupt mit Petze zu tun.
Es geht doch nur um ihn selbst.

Beste Grüße!
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#6
Huhu,

das muss ich auch sagen: mit Petzen hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Es gibt einen Ausbildungsrahmenplan. Der sollte in Deinen bisherigen Abteilungen "abgearbeitet" sein.
Wenn Du so schnell "durch" bist, scheint die Einsatzplanung überarbeitungsbedürftig.
Und Hierarchien in der Verwaltung: heist das, man darf keine Kritik als letztes Glied der Kette üben? Dann beste Grüße ans Eigenengagement und die Selbstverantwortung.
Kritik heist nicht nörgeln.... solange sie konstruktiv ist:
ein Gespräch mit dem Vorgesetzten mit der Bitte um aktiven Einsatz und ggf. in andere Abteilungen ist absolut i. O. Du willst einen Beruf erlernen und ihn später auch fachgerecht ausüben und nicht dümmlich in der Ecke sitzen und mit Kaffeekochen beschäftigt sein. Du sollst dabei ja auch nicht über Kollegen her ziehen... die haben ja mit Deiner langen Weile nicht viel zu tun. Und so eine Ausbildung ist nicht billig, da darf man ruhig etwas mehr erwarten.
Also nur Mut: sprich mit Deinem Ausbildungsleiter und/oder mit dem Amt-/Abteilungsleiter.

Gruß
Auenlandbewohnerin
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#7
(27.01.2011, 18:24)Gast schrieb: Hallo,
anders als mein Vorschreiber wäre ich mit Kritik an Vorgesetzten oder Kollegen und forschem Auftreten in der Ausbildung sehr vorsichtig. In der öffentlichen
Verwaltung wird stark auf Hierarchien geachtet; solch ein Auftreten steht Dir nicht zu und würde Dir vermutlich übel genommen.

Ich weiß ja nicht, wo Du arbeitest aber bei den allermeisten Kommunen sind diese strikten Hierarchien schon lange abgeschafft. Beim Arbeitsamt allerdings nicht.

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