Arbeitszeit 39h/Woche ?
#1

Hierbei konnte mir bisher noch niemand eine plausible Antwort geben.
Ich bin als Fahrpersonal bei der BVG und muss 39h/Woche arbeiten. Wenn ich mir meine Dienste über einen längeren Zeitraum anschaue, arbeite ich im Schnitt aber 41,6 h / Woche, ohne dass mein Arbeitszeitkonto sich dabei verändert.
Kann mir einer vielleicht erklären, wie die angegebenen 39h/Woche zusammen kommen ?
Ich arbeite im Nebenturnus mit 525261 ...
Nach meinem Verständnis muss ich bei vereinbarten 39h/Woche in der Woche mit 5 Arbeitstagen täglich 7h48m arbeiten, in der Woche mit 6 Tagen 6h30m.
Laut Dienstplan sind es aber stets 7h48m.
Der Betriebsrat konnte mir hier nicht wirklich weiter helfen.
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#2

Wenn eine 39h-Woche vorgesehen ist muss diese im langfristigen Mittel auch erreicht werden. Wenn es also die ganze Zeit 525261 ist und nicht irgendwann zusätzliche freie Tage vorgesehen sind passt es nicht. Natürlich können im Dienstplan immer 7h48m stehen. Es muss nur langfristig passen.
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#3

Als freie Tage sind lediglich der Urlaub mit 29 Tagen Urlaubsanspruch und die Feiertage, die als Frei mit Bezahlung laufen, vorgesehen. Sonst läuft das ganze von Anfang bis Ende mit 525261 ...
Der Betriebsrat erklärte mir, dass aufs Jahr gesehen eine Anzahl von Stunden geleistet werden muss und das war's. Die Anzahl der Stunden konnte er mir aber nicht nennen
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#4

In den 3 Wochen bis zum Pflichtsamstag sollte man auf ca. 117h Dienstzeit kommen. Da aber die Verteilung des Personals auf die Dienste nicht immer hinhaut, nutzt man Dienstvarianten . Sprich, Du arbeitest ja nicht 8-17Uhr sondern Deine Arbeitszeit liegt im NT zwischen 4-21 Uhr und wird normalerweise mit 468 min ins Soll gestellt. Da man aber Fahrplan und Arbeitszeit nicht exakt auf die 7,8 h münzen kann, kommt es zu den Höheren Std. Summen in der Woche, Dein DZT wird aber versuchen die Dienste so zu legen das es sich im Rahmen hält und es durch Ausgleich bzw. auch mal kurze Dienste im Soll bleibt.
Die 39h Woche kann man ja nicht auf den Monatslohn rechnen, denn die Monate sind nicht exakt 4 Wochen. Mal hat man 20 Werktage mal 21-23.
Im Grunde muss man im Schnitt 169 h im Monat erreichen, wenn das Jahr 52 Wochen hat. Da man aber nicht jeden Tag arbeitet hat man halt Dienste/Arbeitszeit von 5 - 9h
Eine 39h Woche heißt also nicht das man immer exakt auf 39h kommt zumindest in Schichtbetrieben ohne Feste Arbeitszeit. Der Tarifvertrag regelt die Lohnhöhe, heißt Du bekommst immer den Betrag der im Tarifvertrag Deiner Endgeldgruppe zugewiesen ist, Arbeitest Du weniger h dann bekommst trotzdem den Grundbetrag aus dem Tarifvertrag. Ergo hast Du bzw. der Dientszuteiler dafür zu sorgen das irgendwann im Jahr der Ausgleich geschieht.
Da es für Dich aber blöd wäre, wenn Deine Dienste immer im Minus wären, werden immer Überstunden angestrebt, die natürlich sich auch auf den Lohn ausüben... Du wirst also für Deine Arbeitskraft immer bezahlt. Falls Du selbst Deine Stundenleistung kontrollieren möchtest musst Du leider alle Deine Zeiten immer im Monat gegenrechnen und am Ende des Jahres mit Deiner Jahresabrechnung vergleichen. Ich hoffe das Dir dies jetzt etwas geholfen hat. mfg
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