Alte Kennzeichen zurück !? Heimatverbundenheit oder Kleinstaaterei ?
#1
Die Verkehrsminister der Länder befürworten eine Wiedereinführung der alten Kfz-Kennzeichen, die im Rahmen von Gebietsreformen weggefallen waren. Aus den derzeit 383 Kennzeichen würden rund 700 werden. Die Halter sollen zukünftig wählen dürfen, ob sie ein Kennzeichen ihres Wohnortes oder ihres Landkreises verwenden wollen.

Die Befürworter der Änderung argumentieren mit der Heimatverbundenheit der Bürger, die sich am ehesten mit ihrem Wohnort identifizieren können. Neben der Mehrheit der Bürger sind auch viele Kommunen, deren Schilder weggefallen waren, für die Wiedereinführung. Dagegen fürchten die Landkreise einen Bedeutungsverlust der Region, höhere Kosten und Bürokratie. Ferner wäre künftig nicht zu begründen, warum nicht auch andere kreisangehörige Gemeinden, die früher ohne eigenes Kennzeichen waren, jetzt ein eigenes Kennzeichen erhalten sollten.

Wie ist ihre Meinung ? Wäre eine Renaissance der alten Kennzeichen ein sinnvolles Zeichen der Heimatverbundenheit oder teure Kleinstaaterei ?

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#2
Ich habe das zunächst für einen Aprilscherz gehalten, zumal es nach meinen Informationen eigentlich in die andere Richtung gehen sollte, nämlich dahin, dass ein KFZ bis an sein seliges Ende sein Kennzeichen behalten soll, egal, wem das Auto gehört. Das wäre echter Bürokratieabbau gewesen. Nun aber scheinen wir wieder auf dem Weg zurück zu Herzog- und Fürstentümern zu sein. Ein Schwachsinn, wo uns der Föderalismus doch schon jetzt zuweilen handlungsunfähig macht.
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#3
So eine blödsinnige Entscheidung. Man fördert psychologisch die Abgrenzung der Kommunen anstatt das Verbindende zu betonen. Das schadet den Kreisstädten und den Regionen und der kommunalen Zusammenarbeit als Ganzes.
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#4
Kompletter Blödsinn !!!
Während die Politik von 09.00-10.00 Uhr Bürokratieabbau und damit natürlich auch Personalabbau fordert, denkt sie von 10.00-11.00 Uhr über solch einen Mist nach, um dann von 11.00-12.00 Uhr wieder darüber nachzudenken wie Personalkosten gespart werden können.

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