Für die große Mehrheit der kommunalen Bediensteten in Rathaus, Kreishaus, Stadtwerken, Bauhof, etc. werden Büromöbel benötigt. Ferner brauchen die Besucher und die Kommunalpolitiker geeignete Möbel.

+ Für einige Ämter müssen die Büromöbel spezielle Eigenschaften erfüllen: + Bei den Tischen unterscheidet man: Als Stühle benötigen die Verwaltungsbediensteten einen Bürostuhl bzw. Drehstuhl, der ergonomisch und rückengerecht ist. Dies sollte mit Zertifikaten wie z.B. vom TÜV belegt werden können. Besucherstühle sollten sicher und stabil sein, ggfs. auch stapelbar.

Bei den Büromöbeln für den Öffentlichen Dienst ist zu unterscheiden zwischen Einzelbüros und an Büros mit mehreren Bediensteten (Großraumbüro o.ä.). Sofern Arbeitsplätze wechselnd von verschiedenen Bediensteten genutzt werden, sollten Schreibtische und Bürostühle besonders leicht einzustellen sein (Höhe, Neigung, etc.).

+ Schränke: Aus Gründen des Datenschutzes werden Akten heute meist in abschließbaren Schränken aufbewahrt. In weniger sensiblen Bereichen können auch Regale zum Einsatz kommen. Weitere typische Möbel für die Büroeinrichtung sind Rollcontainer, Sideboard, Infotheke, Schalter und Möbel für Wartezimmer. In Wartezimmer mit vielen Kindern werden häufig Kindermöbel und Kinderspielgeräte zur Einrichtung einer Spielecke aufgestellt.



Vor den Beschaffungen ist zu klären, ob eine öffentliche Ausschreibung nach VOL/A erforderlich ist und ob Haushaltsmittel im Haushaltsplan bereit stehen. Ein besonderes Augenmerk wird in den Kommunen auf eine preisgünstige Beschaffung gelegt.

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