Ist diese Laufbahn realistisch wie sie angepriesen wird?
#1

Ist die dargestellte Laufbahn der Stadt Aachen für den gehobenen Dienst realistisch?

https://karriere.aachen.de/verguetung/
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#2

Beförderung bis A13? Schön wär's :-)

Ich kenne keine Statistik darüber, in welchen Ämtern die kommunalen Beamten im gehobenen Dienst in Pension gehen. Vom Gefühl würde ich folgende Verteilung annehmen:

5 % A 9
25 % A 10
25 % A 11
25 % A 12
15 % A 13
5 % höher

Das ist natürlich nur eine allgemeine Einschätzung über alle Kommunen hinweg. Die ganz kleinen Gemeinden haben kaum Stellen ab A 12.
Es könnte auch Unterschiede zwischen den Bundesländern geben.

Vielleicht kennt jemand eine Statistik, würde mich auch interessieren.
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#3

Für die Stadt Essen wäre das realistisch. Je größer die Kommune, desto größer die Möglichkeiten. Da müsste sich am besten jemand aus Aachen äußern.
Die Bezüge scheinen aber Beamtenbezüge zu sein. Da muss man dann noch die PKV abziehen. Dann hat man sein richtiges Nettogehalt.
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#4

Ich weiß ja nicht, ist das nicht etwas zu positiv bewertet? Ich kann mir das nicht vorstellen, auch nicht bei der Stadt Essen.

In dem Beispiel "Studium / gehobener Verwaltungsdienst" der Stadt Aachen ist ja aufgeführt, dass die Beamten nach 12 –15 Jahren A 13 erhalten. Gibt es nicht in den Großstädten Heerscharen von Beamten, die z.B. in Jobcentern oder Ausländerbehörden langfristig auf A 9 - A 11 festsitzen?
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#5

Im technischen Dienst in Essen ist gerade sehr viel möglich. Bei uns besetzen die Beamten tatsächlich auch viele höhere Stellen.
Wie das in anderen Bereichen aussieht, kann ich natürlich nicht sagen.
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#6

(27.04.2019, 17:04)Gast schrieb:  Im technischen Dienst in Essen ist gerade sehr viel möglich. Bei uns besetzen die Beamten tatsächlich auch viele höhere Stellen.
Wie das in anderen Bereichen aussieht, kann ich natürlich nicht sagen.

Ja, im technischen Bereich passt das. Die Behörden suchen händeringend Architekten, Ingenieure, etc.  

Um Geld zu sparen haben gerade die Kommunen über viele Jahre im technischen Bereich Personal abgebaut und Maßnahmen verschoben. Jetzt ist ausreichend Geld da, aber es fehlen die technischen Mitarbeiter, um die Investitionen zu planen und umzusetzen. Und der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft.
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