Ende des Personalabbaus: Freiburg will 240 neue Stellen schaffen
#1

Die als nachhaltigste Großstadt Deutschlands ausgezeichnete Kommune will 240 neue Stellen schaffen. Als Gründe werden wachsende Aufgaben und die zunehmende Einwohnerzahl genannt. Unter den 240 neuen Stellen sind auch Jobs mit Zeitverträgen und Ausbildungsstellen. Alleine 115 neue Stellen soll es in den Bereichen Bildung, Erziehung und Ganztagesbetreuung geben.

Mehr: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/...84314.html

Was halten Sie von dieser Meldung ? Ist das Ende des Personalabbaus in den Kommunen eingeläutet ?

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#2
Ich denke der Personalabbau wird an die Grenzen gekommen sein.
Schon heute fehlen den Kommunen qualifizierte Fach- und motivierte Nachwuchskräfte.
Viele Kommunen wären gut beraten, über Bedarf auszubilden und einzustellen, da sich eine Überalterung einschleicht und dadurch zukünftig sehr viele Kolleginnen und Kollegen ausscheiden.
Das Personal wird sich aber nur gewinnen und halten lassen, wenn die Arbeitsbedingungen -z.B. Bezahlung und Arbeitsmenge, stimmen.
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#3
Diese Meldung stellt keinen Paradigmenwechsel dar:

Die Tendenz nach Ende des Obrigkeitsstaates wird eine weiter steigende Erwartungshaltung der Politik und des Bürgers in der Dienstleistungsbereitschaft des öffentlichen Dienstes sein.

Verantwortliche Sachbearbeiter sollen möglichst nur noch Einzelfallprüfungen durchführen, jeder Bürger erwartet eine adressatengerechte Betreuung.

Im gleichem Atemzug wird wird die ausufernde Flut von Rechtsvorschriften/-normen beklagt
und
die Ressourcen werden immer knapper.

Ich befürchte, dass wir Quantensprünge für innovative Ideen brauchen, um diese prekäre Lage zu meistern,
weil sich die in unserer Gesellschaft herausgebildete Bedienungsmentalität ohne Gegenleistung nicht mehr umkehren läßt
Gruss
Peter Bartholomäus
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#4
Das Neue Steuerungsmodell mit all seinen revolutionären Instrumenten kommt an seine Grenzen.
Die Verwaltung muss sich nicht mehr ständig neu erfinden; wichtig ist die Aufgabenerledigung und Personalbindung und -gewinnung.
Es zeichnet sich ab, dass das Bürokratiemodell von Max Weber wieder stärker anklang findet.

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